"Gesang vermindert dunkle Sorgen" (Horaz)

Schon Horaz (65 - 8 v.Chr.) nutzte die positive Wirkung von Gesang, um seine Stimmung aufzuhellen. Und sogar die heutige Wissenschaft bestätigt, was Menschen seit Jahrhunderten wissen: Singen macht glücklich. Probieren Sie es selbst aus und finden Sie Ihren Weg, Ihre Stimme zu entdecken.


Die vergangenen Monate waren geprägt von Absagen: Konzerte, Feste und sogar Gottesdienste mussten wegen der Pandemie ersatzlos ausfallen. Immer noch gibt es viele Einschränkungen besonders im kulturellen Bereich. In dieser entbehrungsreichen Zeit wollen wir den Alltag mit einem kleinen musikalischen und geistlichen Farbtupfer versehen. Einmal im Monat wollen wir den Sonntag mit Musik, Texten und Gebet ausklingen lassen und Kraft für die kommende Woche schöpfen. Gestaltet werden diese Abende von verschiedenen Musiker*innen und Gottesdienstleiter*innen. 

Den Anfang machen am Sonntag, 27.09.2020 Josef Steuer an der Orgel, Isolde Holzmann (Gesang), David Neuwald (Flöte) und Christine Munz mit Texten rund um das Thema "Engel".

Die Abende dauern ca. 45 Minuten und finden in der
kath. Kirche Esslingen-Zell, Im Hangelstein, statt.

"Wir ziehen in den Frieden" von Udo Lindenberg

Das Swing Ensemble und der Jugendchor Donzdorf singen im "Homeoffice"

Das Swing Ensemble Donzdorf gratuliert herzlich zum Geburtstag!


STIMMBANDSCHONER ONLINE!

Das kann doch nicht wahr sein, dass wir nicht mehr zusammen singen dürfen?! Singen ist doch gesund, stärkt die Abwehrkräfte und mach Riesenspass... Aber auch wir müssen es akzeptieren, zusammen singen ist im Moment gefährlich, besonders für unsere älteren Chormitglieder. Wir alle vermissen die Chorproben schmerzlich. Wir haben uns ein kleines Trostpflaster dafür gebastelt. Ihr könnt es euch hier ansehen:

https://youtu.be/5iQPBNlZiX4




Segens- und Heilungslied

 Foto: Josef Steuer

 

Der Mensch besteht aus einem Dreiklang von Körper, Seele und Geist. Unsere verwissenschaftliche Gesellschaft betrachtet diesen Dreiklang nicht mehr als zusammengehörend. Der Zusammenklang, das gemeinsame Schwingen wird nicht mehr wahrgenommen. Die Töne stehen für sich da, werden nicht mehr ins Oberton-System eingeordnet. Das Ergebnis: Der Körper wird zur mehr oder weniger funktionierenden Maschine, der Geist zur reinen Vernunft und die Seele, die wir nicht unmittelbar fassen können, wird als nicht existent in Frage gestellt. Wenn im Dreiklang die Terz fehlt, bleibt die reine Quinte übrig - sie klingt, aber sie klingt leer, spannungsgeladen, sie beruhigt nicht.

Wer singt, hat Kontakt zu seiner Seele. Wer singt, hält seinen Geist wach. Wer singt aktiviert seinen Körper. Körper - Seele - Geist wird als Dreiklang in Einklang gebracht.